Schulkalender

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Leben des Galilei an der HvK

Die Grundkurse Darstellendes Spiel Qualifikationsphase der Heinrich-von-Kleist-Schule präsentieren ihre Jahresabschlussarbeit: Leben des Galilei.

Alles wandelt sich …

27 Schüler*innen entdecken seit August 2021 Bertolt Brecht und sein hochaktuelles Theaterstück „Leben des Galilei“. Sie erspielen in ihrer verbrechten Theaterwerkstatt experimentelle, epische und postdramatische Formen des modernen Theaters. Brechts Schauspiel eröffnet ihnen eine spannende Auseinandersetzung mit Wahrheitssuche und Zweifel(n), Meinungsfreiheit und totalitären Machtstrukturen, Anpassung und Opportunismus, Forschung, Fortschritt und Glauben. Sie suchen Antworten, ob jemand wie Galileo Galilei ein Held oder ein Verräter ist und stellen ihre eigenen Fragen zu notwendigen Veränderungen unserer Weltordnung. Spielend knüpfen Sie die dramaturgischen Fäden von Wahrheit, Wissen, Macht und Menschlichkeit zu einem theatralen Netz mit epischen Verfremdungseffekten und postdramatischen Gestaltungsmitteln und machen endlich wieder neue Bühnenerfahrungen im vertrauten Schultheater.

Drehen Sie mit uns an alten, neuen und neuesten Weltbildern, Planentensystemen und Rollbrettern. Auch wenn wir noch keine schuleigene Drehbühne bespielen können, bringen wir Gedanken und Denken in Bewegung, schließlich sind unsere Köpfe deshalb rund. Heute wichtiger, denn je...

Deshalb: Drehen und denken Sie mit!

Unser schuleigenes Kammerspiel im kleinen Kleist-Forum hat Platz für 90 Zuschauer*innen, denen wir das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes empfehlen, damit jede*r gut geschützt bleibt. Eine Eintrittskarte kostet 5 Euro und ist über kontakt@kleist-schule.de erhältlich.

Geschichte LK auf Museumsexkursion

<Zur Vertiefung der im Unterricht zu behandelnden historischen Ereignisse des Nationalsozialismus hat der Geschichte LK der Q2 eine Exkursion zur SCHIRN-Ausstellung „KUNST FÜR KEINEN. 1933-1945“ und zur Ausstellung „Frankfurt und der NS“ des Historischen Museums Frankfurt unternommen. Durch den Besuch der Ausstellungen konnte der Blick auf die Zeit des Nationalsozialismus um eine kunsthistorische und eine lokalhistorische Perspektive erweitert werden. Während „in der umfassenden Überblicksausstellung KUNST FÜR KEINEN. 1933–1945 [gezeigt wird], welche unterschiedlichen Strategien und Handlungsspielräume Künstlerinnen und Künstler nutzten, die keine Nähe zum NS-Regime suchten oder fanden.“ , wird in der Ausstellung „Frankfurt und der NS“ der Frage nachgegangen, „wie sich die vor 1933 als liberal und demokratisch geltende Stadt mit dem höchsten jüdischen Bevölkerungsanteil im Reich so schnell und radikal dem NS andienen konnte“. In Zusammenarbeit mit dem museumspädagogischen Team konnte jeweils eine Führung organisiert werden, die sich mit diesen Themen schülernah befasste.

(ur, 18.05.2022)

Frankfurt liest ein Buch... Eschborn spielt mit!

Die Grundkurse Darstellendes Spiel Einführungsphase der Heinrich-von-Kleist-Schule erspielen Irmgard Keuns Roman "Nach Mitternacht" in sieben Bildern.  

36 Schüler*innen der Grundkurse Darstellendes Spiel entwickeln spielfreudig und systemkritisch einen aufregenden dramatischen Abend im Frühling 1936. Mit einer eigenen Dramatisierung der Romanvorlage knüpfen sie spielend die dramaturgischen Fäden von Liebe und Leben. Mit postdramatischen und epischen Gestaltungsmitteln spinnen sie ihr eigenes Spielnetz und machen erste Bühnenerfahrungen im Schultheater. Sie verlebendigen Keuns Protagonisten und entlarven mit theatraler Zeichensprache den historischen Alltag, den der Nationalsozialismus zu beschwören oder auch zu zerstören versuchte. Als Lernende und Lebende eines demokratischen Systems begegnen die Schüler*innen dem Zeitgeist des Romans mit grundsätzlichen Fragen und Zweifeln, Ängsten und auch Hoffnungen, sich aktiv an gesellschaftlichen und politischen Veränderungen zu beteiligen. Die unterschiedlichen Schattierungen der Menschen, die dem nationalsozialistischen Unrecht mehr oder weniger ausgeliefert sind, fängt das junge Ensemble mit dem bewussten Figurensplitting der Protagonisten ein und fokussiert den Missbrauch von Macht mit chorischer Verstärkung.  

Seien Sie der kritische Teil einer Öffentlichkeit, begleiten Sie das theatrale Lesefest mit wachen Augen und hören Sie den dadaistischen Klängen genau zu.  „Nach Mitternacht“ zwingt uns zur Aufmerksamkeit gegen Machtmissbrauch und mahnt, uns bewusst für Freiheit und Demokratie einzusetzen.  

Unser schuleigenes Kammerspiel im kleinen Kleist-Forum hat Platz für 90 Zuschauer*innen, denen wir das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes empfehlen, damit jede*r gut geschützt bleibt. Der Eintritt ist frei, wir bitten aber möglichst um eine digitale Reservierung über kontakt@kleist-schule.de.  

HvK-Personalia Mai 2022

Seit dieser Woche arbeiten zwei neue Referendarinnen bei uns: Despina Makridou (Fächer: Deutsch, Philosophie/Ethik) und Natalia-Lorena Jakobi (Fächer: Deutsch, Spanisch). Wir wünschen den beiden eine gute Ausbildungszeit bei uns und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

(kr, 04.05.2022)